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11 Pässe-Fahrt vom Sonntag, 9.Juli 2023

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Diese Skizze zeigt die Ausfahrt ab Treffpunkt 2

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Details zur «Einladung», wer sie bekam ...

Die Einladung erfolgte als Rundmail an die Kursteilnehmer der Kurse in Zug und in Interlaken, sowie an ein paar ausgewiesene «Langstreckenfahrer», denn eine Ausfahrt über 500 Kilometer, vorwiegend auf Passstrassen funktioniert nur mit erfahrenen, routinierten Töfffahrern mit ziemlich viel «Sitzleder». Wir starteten zu dritt bis zum Treff in Entlebuch, und danach in anderer Zusammensetzung zu dritt für den Rest der Reise. Abends in Altdorf UR trennten sich unsere Wege: Urs nahm den Rest nach Dietikon allein unter die Räder, während Gregor und ich uns noch die Ibergeregg und die Sattelegg genehmigten. Bei Reichenburg erreichten wir die Autobahn, er in Richtung Norden, ich nach Westen. Abgesehen von wenigen Kilometern am Lukmanierpass waren es die einzigen Autobahn-Kilometer des Tages.

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Erster Treffpunkt um 07.00 Uhr in Uitikon-Waldegg

Treffpunkt war der Parkplatz auf der Waldegg um 7.00 Uhr, dazu musste ich vor dem Sonnenaufgang (um 05.59 h) aufstehen. Ebenfalls hatte sich Ionut gemeldet, jedoch nur für die Fahrt bis zum Treffpunkt 2. Geplant war dort um 08.30 Uhr einzutreffen, mit Baustellenlicht und (Billigst-) Tankstelle wurde es dann 08.40 Uhr, als wir be+im Café auf Urs trafen. Er hatte sich die Fahrt offen gelassen und kam unangemeldet: Kein Problem! Mit den 160'000 km auf seiner Crosstourer gehört er zu den sehr routinierten Fahrern. Da steht Gregor noch am Anfang einer grossen Karriere … :) Mit der Tagesleistung von 1100 km zurück aus Polen war er aber für unseren Marathon qualifiziert.






Drei Viertelstunden reichten für das Frühstück, dann begleitete uns Ionut noch bis Stalden, ab da führte uns Urs bis nach Giswil. Die Brünigroute war total überlastet – wie immer – und so waren wir froh, wieder nach Meiringen abbiegen zu können. Wir waren nicht die einzigen, auch in Richtung Grimsel war recht viel Verkehr unterwegs, doch da verteilt es sich gut. Auf der Passhöhe warteten wir jeweils, bis wieder alle zusammen waren, ebenso in Ulrichen, beim Abzweig zum Nufenen: So konnte jeder sein Tempo nehmen, wie er sich wohlfühlt, auch die Überholmanöver zwischen Gletsch bis Obergoms waren nicht leicht, hatte es doch hier vom Furka- und Grimselpass her viele Fahrzeuge, darunter auch Wohnmobils, die unterwegs waren. Ab Ulrichen hatte es dann wieder wenig Verkehr, ist der Nufenen (2478 m ü.M.) doch ein sehr abgelegener Pass mit langer Winterpause. Hier trifft man auf ein sehr internationales Publikum, viele kommen von der Tessinerseite. Wir trafen auf Engländer, die zum ersten Mal auf diesem Pass standen und von der Kulisse unendlich beeindruckt waren. Wir legten nach zweieinhalb Stunden Fahrzeit unsere erste Fahrpause ein.



Beeindruckende Alpenszenerie auf dem Nufenen



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Gegenüber dem Unterland, wo 36 Grad angesagt waren, war es hier bestimmt angenehmer, aber auch schon recht warm. Auf fast 2500 m ü.M. ist das sehr ungewöhnlich, so richtig heiss aber wurde es dann in Airolo, auf dem Weg über die alte Gotthardstrasse nach Biasca (301 m ü.M.), wo sich der Einstieg zum Lukmanierpass (1916 m ü.M.) befindet. Die Strasse, die inzwischen , die inzwischen ganzjährig offen gehalten wird, ist grosszügig ausgebaut und super-schnell. Da die Strasse ziemlich ansteigt, können die Motorräder ihre Kraft gegenüber normalen Autos ausspielen. Im Hospiz Santa Maria machten wir verspätete Mittagspause. Wir flüchteten uns in den Schatten der Terrasse, infolge wenig Personal mussten wir uns allerdings in Geduld üben. So konnten wir uns erst eine Stunde später auf die Weiterfahrt machen, noch warteten vier weitere der insgesamt 9 angepeilten Pässe.

So am späten Nachmittag hielt sich der Verkehr in Grenzen, wir genossen die wilde Ost-Anfahrt des Oberalppasses, die westlich Abfahrt war dann eher «Autobahn»-mässig, aber gut zum Überholen. Anspruchsvoll ging’s dann am Furka weiter, die westliche Abfahrt erlebte ich erstmals mit dem neuen Ausbau: Es muss ewig sein, dass ich die Furka nie mehr gefahren bin. Zum zweiten Mal nahmen wir den Grimselpass in Angriff, diesmal von der Südseite.



Kaum auf der Grimsel angekommen, ging’s gleich weiter nach Innertkirchen, wo wir zum Sustenpass abbogen. Für mich ist der Sustenpass rein fahrerisch der reizvollste Pass, mit seinen immer gleichen Kurvenradien kann er extrem rund und flüssig befahren werden. Etwas gefährlicher ist es auf der Ostseite mit den vielen Tunnels, mit meist nasser Fahrbahn. Hängt man hinter einem Wohnmobil fest (in Tunnels ist generelles Überholverbot, mit der Ausnahme von Zweiradfahrern), dann wird’s richtig langweilig. In Wassen nahmen wir die alte Landstrasse hinunter nach Amsteg, auf der Fahrt nach Altdorf erlebte ich wieder neue Verkehrsführungen.

Verabschiedung von Urs, dessen Wege sich trennen



Dort verabschiedeten wir uns von Urs, wir folgten weiteren Kurven über Schwyz, Ibergeregg, Sihlsee, Sattelegg – nach Siebnen fuhren wir zur Autobahn bei Reichenburg, wo jeder seinen Heimweg antrat. Für mich war die Gesamtstrecke 684 km, 11 Pässe.



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ab hier: «Unterwegs»: Allerlei Unternehmungen im Jahr 2022



Maison Belle Blanche zum Ersten ...

Da ich, wie bereits erwähnt, kaum Fahrstunden hatte, erlaubte ich mir einiges mehr zu unternehmen als gewohnt: Nach den 3 Tagen in Most/CZ zusammen mit Claudio und seiner Ducati, fiel die Stella Alpina mangels Teilnehmer aus. Ich entschied mich, aus den 5 Tagen, die ich normalerweise abwesend bin, wenigstens 4 Tage zu machen, damit ich noch für die DO-Ausfahrt zur Verfügung stand. Ich besuchte zum zweiten Mal meine vor 4 Jahren nach Frankreich ausgewanderte Coiffeuse Susanna, die ebenfalls mit mir damals die Töffprüfung machte, auf einer Yamaha RD 125 LC. Ich genoss die Fahrt durchs Burgund, wo ich viele kleine kurvige Strassen fand, durch herrliche Landschaften. Susann hat ein B&B, welches ich wärmstens empfehlen kann: Maison Belle Blanche in Moux-en-Morvan.


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